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Cardano, Ripple und Ethereum leicht im Plus, während Bitcoin kämpft

Seit Wochen befindet sich der Bitcoin Kurs in einer festen Spanne zwischen $30.000 und $40.000. Bisher ist es der beliebten Kryptowährung nicht gelungen, nachhaltig auszubrechen. 

Cardano, Ripple und Ethereum leicht im Plus

Bisher befinden sich die meisten Top 10 Coins leicht im Plus. Angeführt mit XRP, der in den letzten 24 Stunden um etwas über vier Prozent gestiegen ist. Cardano befindet sich mit knapp einem Prozent ebenfalls im Plus, musste aber vom gestrigen Kursniveau bei $1,42 Gewinne liegen lassen und wird derzeit für $1,34 gehandelt.

Ethereum hat ebenfalls etwas Aufschwung erfahren können und wird nun endlich wieder über $2.000 getradet. Trotz der jüngsten Erholungen werden die meisten Kryptowährungen immer noch 50 Prozent unter dem bisherigen Hoch von 2021 gehandelt.

Das Interesse an Kryptowährungen im Vergleich zum ersten Quartal ist stark zurückgegangen, sodass sich viele zurecht die Frage stellen, ob der Bull-Run nun zu Ende ist. Nachfolgend wollen wir einige Einschätzungen von bekannten Analysten und Experten geben,  um einen besseren Überblick bezüglich der jetzigen Marktstruktur zu erhalten.

Ist der Bull-Run jetzt wirklich vorbei?

Das die Preisaktion der vergangenen Monate nicht gerade bullisch sind, dürfte wohl jedem klar sein. Die meisten Altcoins sowie auch Bitcoin befinden sich tief im Minus im Vergleich zum Hoch von 2021. Man darf aber nicht vergessen, dass Bitcoin im März 2020 noch bei knapp $3.000 gehandelt wurde.

Das Jahr 2021 hatte zunächst vielversprechend begonnen da der komplette Krypto-Markt immense Gewinne einfahren konnte. Doch im Vergleich zu den Bull-Zyklen der Jahre 2013 und 2017 war der Anstieg noch, vorsichtig ausgedrückt, minimal. Experten gingen davon aus, dass der Bitcoin Kurs weit jenseits eines sechsstelligen Kurs-Niveaus steigen wird, doch die Stimmung hat sich seitdem verändert.

Man liest mittlerweile häufiger von Bitcoin Prognosen, die einen Einsturz in Richtung $20.000 prognostizieren. Um einen besseren Blick über das jetzige Kursverhalten zu bekommen, werfen wir einen Blick auf die letzten Zyklen. Der Trader Kaleo hat gestern einen umfangreichen Twitter-Thread veröffentlicht, in dem er den Bull-Run 2021 mit 2013 und 2017 vergleicht. Dabei sind einige Gemeinsamkeiten zu erkennen.  

Laut Kaleo befinden wir uns nun in der zweiten Phase des Bull-Runs. Im Bull-Run 2012-2014 ist eine ähnliche Kursbewegung wie im Jahr 2021 zu finden. Erst folgte eine starker Anstieg mit einem parabolischen Trend, der in einem „Crash“ endete. Danach gab es eine Konsolidierung von April bis Oktober 2013 bei der Bitcoin in einer festen Spanne feststeckte, bevor dann die Phase Q2 startete und einen erneuten parabolischen Anstieg auslöste (siehe nachfolgende Grafik).

Im Bull-Run 2017 ist laut Kaleo die gleiche Bewegung zu finden. Erst folge in Q1 ein starker Anstieg, der in einem „Crash“ sein kurzfristiges Ende fand. Danach folgte ebenfalls eine längere Konsolidierungsphase, bevor der Krypto-Markt in Q2 eine noch größere parabolische Rallye auslöste.

Vergleicht man das mit dem derzeitigen Kursgeschehen scheinen die Preisbewegungen durchaus ähnlich zu sein. Erst ein parabolischer Ansteig, dann ein starker Einsturz, gefolgt von einer monatelangen Konsolidierung. Gemäß Kaleo bedeutet die jetzige Phase, dass der Bitcoin Kurs seinen Boden gefunden hat und bereit ist, in der zweiten Jahreshälfte einen erneuten parabolischen Anstieg auszulösen. 

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Natürlich sind solche Analysten immer mit Vorsicht zu genießen, doch bisher hat sich der Zyklus nach der Bitcoin Halbierung immer wieder wiederholt. Wenn Kaleo Recht behalten sollte, dann hätte Bitcoin jetzt seinen Boden gefunden, was bedeuten würde, dass es ein durchaus lukrativer Einsteig sein könnte, um Bitcoins zu kaufen.