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Bitcoin Mining Difficulty fällt um weitere 5% doch die Hashrate steigt

In der letzten Anpassung am Samstag, den 17. Juli, ist die Bitcoin Difficulty um weitere ~5%, zum mittlerweile vierten Mal in Folge, gefallen. Die vorherige Anpassung sah den höchsten Rückgang mit einer Korrektur von 28%. Mit dem jüngsten Rückgang hat die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit einen neuen Tiefstand seit Januar 2020 erreicht.

Chart von Blockchain.com

Dieser Rückgang kommt, da viele chinesischer Miner das Bitcoin-Netzwerk in den letzten Wochen verlassen mussten. Interessanterweise bedeutet der Rückgang der Bitcoin-Mining-Difficulty, dass nun viel mehr Coins an die verbleibenden Bitcoin-Miner geht. Im Gespräch mit CNBC während der letzten Difficulty-Anpassung sagte der Bitcoin-Mining-Ingenieur Brandon Arvanaghi:

„Dies wird eine Einnahme-Party für Miner sein. Sie besitzen plötzlich ein bedeutend größeres Stück vom Kuchen, was bedeutet, dass sie jeden Tag mehr Bitcoin verdienen.“

Auf der anderen Seite hat sich die Bitcoin-Hashrate wieder erholt, nachdem sie vor zwei Wochen unter 90 Mio. TH/s gefallen ist. Es zeigt, dass ein Teil der Miner, die in den letzten Wochen von China nach Übersee verlagert wurden, wieder online gehen. Regierungen aus ganz Nordamerika und Europa umwerben Miner mit starken Anreizen und die Krypto-Mining-Industrie nimmt eine Wende hin zur Einführung von grünen und nachhaltigen Energielösungen.

Aber der Bitcoin-Preis ist in der letzten Woche unter Druck geraten, vor allem nach seinem Bruch unter $33.000. Bisher schafft es BTC nicht ein bullisches Momentum aufzubauen. Seit Wochen steckt die führende Kryptowährung in der niedrigen $30.000 Spanne fest. Das ist leider ein bärisches Zeichen, sodass es immer wahrscheinlicher wird, dass Bitcoin in den nächsten Wochen sogar unter $30.000 fallen könnte.