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Aave bald mit dezentralem Social-Media? CEO will „Ethereum-Twitter“

Der Aave-Gründer Stani Kulechov hat sich zu einer Ethereum-basierten Version von Twitter geäußert. Der Vorschlag kam als Reaktion auf Twitter-CEO Jack Dorsey Pläne, eine neue DeFi-Plattform auf Bitcoin zu bauen.

Das DeFi-Protokoll Aave kündigte einen Plan an, eine alternative Social-Media-Plattform zu starten. Laut Stani Kulechow, dem Gründer und CEO von Aave, soll dass „alternative Twitter“ auf der Ethereum-Blockchain basieren. Der Vorschlag folgt als Reaktion auf die Ankündigung von Twitter-CEO Jack Dorsey eine DeFi-Plattform auf Bitcoin zu bauen. Ob Kulechows neues Projekt nur ein Scherz ist oder ob wirklich ein Funken Wahrheit dahinter steckt haben wir uns mal für Euch angeschaut!

Jack Dorsey will Bitcoin-basiertes DeFi

Erst mal zu den Fakten. Twitter-CEO Jack Dorsey hat am Freitag angekündigt, eine Bitcoin-basierte DeFi-Plattform bauen zu wollen. Laut Dorsey solle es sich hierbei um eine Plattform für „nicht-kommerzielle, erlaubnisfreie und dezentralisierte Finanzdienstleistungen“ handeln.

Moment, das kommt einem doch irgendwie bekannt vor oder? Auch wenn der Twitter-Gründer bestätigte, dass sich die Plattform hauptsächlich auf Bitcoin konzentrieren würde, sind in der Krypto-Community doch einige Stimmen laut geworden. Für viele Anhänger klang seine Idee ganz gewaltig nach Ethereum.

Aber Jack Dorsey ist bekannt für sein fast schon mangelndes Interesse an anderen Kryptowährungen als Bitcoin und hat bereits in der Vergangenheit kein gutes Haar an Ethereum gelassen.

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Bringt Aave bald ein „Ethereum-Twitter“?

Für Aaves Kulechow klingt Dorseys neues Projekt nicht nur ziemlich nach Ethereum, sondern er sieht noch mehr Ähnlichkeit zu seiner eigenen DeFi-Plattform. Die Lösung hat er direkt auf Twitter mitgeliefert.

Kulechow merkte in einer Reihe von Tweets auch an, dass die Herausforderungen, die mit einer genehmigten Social-Media-Plattform verbunden sind, Zensur und ein Zahlungssystem sind, das die Gründer und nicht die Nutzer begünstige. Die Einnahmen aus Tweets und ihren Inhalten mache Twitter und der Algorithmus entscheide, welche Tweets Zugkraft bekommen – Mitspracherecht der User? Fehlanzeige.

Diese Probleme sollen durch eine dezentrale Alternative aus dem Weg geräumt werden. Anders als bei Twitter plant Kulechow den Nutzern die Möglichkeit zu geben, Geld mit ihren Inhalten zu verdienen und zu den Regeln des Netzwerkes beizutragen.

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Dezentrales Social Media – Zukunftsmusik?

Bereits andere Unternehmen versuchten sich an einer dezentralen Social-Media-Plattform – scheiterten aber. Aaves Pläne könnten da erfolgversprechender sein. Schließlich wäre es nicht das erste Mal, dass Aave ein ehrgeiziges Projekt ankündigt.

Es bleibt abzuwarten, wie ernst es Kulechow mit dem Thema „Ethereum-Twitter“ ist oder ob es sich hier nur um eine trotzige Reaktion auf Jack Dorsey handelt.

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