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Gloomins NFT: Avatare maßgeschneidert für das Metaverse

Gerade die guten Projekte haben in Zeiten eines schlechten Marktes die Courage an die Öffentlichkeit zu gehen. Deshalb präsentieren wir dir heute Gloomins, die 3D Ganzkörper-Avatare für das Metaverse.

“Wir haben einige Specials für unser NFT Projekt geplant, ich will euch nicht zu viel verraten.”

Call of Crypto, mit bürgerlichem Namen David, ließ uns letzte Woche einen Einblick in das NFT Projekt Gloomins gewähren. Dabei hätte er fast schon zu viel verraten. Was Gloomins so besonders macht, dürfen wir dir in diesem Artikel erläutern.

Ein gutes Projekt steht und fällt mit der Expertise des Teams. An dieser mangelt es David und seinem Partner Gheist auf keinen Fall. Seit über 8 Jahren ist David nun im Kryptobereich tätig. Den Bitcoin-Zug konnte er gerade noch so mitnehmen, wie er uns erzählt:

“Ich habe mir Satoshi Nakamotos Whitepaper bereits 2013/14 angesehen. Damals konnte ich nicht alle Zusammenhänge verstehen, aber ich wusste, dass diese Technologie die Welt verändern kann. Ich traute mich nicht zu investieren, weil ich mir dachte, Europa ist für so etwas noch nicht bereit. Außerdem las man in den Medien viel über kriminelle Machenschaften.”

Nachdem er sich schließlich ein Jahr Pause von seiner ursprünglichen Tätigkeit erlaubte, fand er zu seiner alten Liebe Bitcoin zurück.

“Im Jahr 2017 sagte ich dann zu meiner Frau: Weißt du was? Jetzt gehen wir All-In Krypto. Nicht nur Bitcoin. Sondern Krypto!”

Seither ist er aktives Mitglied in der Kryptoszene, genauer gesagt im NFT-Bereich. Als vor einigen Jahren Domainnamen als NFTs groß rauskamen, wusste er: Auf den Zug muss ich aufspringen. Mittlerweile besitzt er über 80 Domains, Zahl steigend. Gefallen findet David besonders an den Besitzverhältnissen im Web 3.0. Der Käufer der Domain bleibt auch immer der Besitzer und nicht wieder ein Intermediär dazwischen – so wie im Web 2.0. Domainnamen kennen User vor allem von ENS oder Unstoppable Domains, dort könne Domains wie: callof.crypto oder David.eth erworben werden.

Auch sein Partner, Gheist, kann im 3D-Grafikbereich auf jahrelange Erfahrung zurückblicken. Nach nur wenigen Durchgänge hatten die beiden erste passende Entwürfe fertig. Das liegt vor allem an Gheists 3D-Erfahrung, meint David.

3D NFTs mit dem “Community-First-Gedanken” kombiniert: Bored Ape Yacht Club ist dagegen wirklich langweilig

Gloomins sind trübselige Wesen, die vergessen haben, was Freude bedeutet. Daher müssen sie diese wiederfinden. Erinnert dich das an etwas? Kleiner Tipp: Da gab es mal eine Pandemie. Diese wiedergewonnene Freude soll später auch in den Gloomins ersichtlich sein. Wie im echten Leben kann es sein, dass die Zigarette im Mund mal länger oder kürzer ist oder aber der Kopf eines Avatars einfach explodiert.

Community steht bei Gloomins an erster Stelle, so will das Team, sobald 50 Prozent der NFTs gemintet wurden, ein Community-Wallet einrichten. Geführt wird dieses Wallet in Zukunft als DAO.

“Es ist uns ein Herzensanliegen, an Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden. Deshalb haben wir als erste Initiative Kids in Need ausgewählt. Danach obliegt die Entscheidung wohin z.B. Spendengelder gehen sollen der Community. Auch andere Entscheidungen fällt die Community. Eine davon wird sein, in welches Metaverse wir zuerst integrieren sollen.”

Obwohl die Website offiziell erst letzte Woche online ging, ist das Projekt schon sehr fortgeschritten. Die Entwicklung der vollständigen 3D-Körper wurde bereits in einer ersten Testphase erprobt, die Gloomins sind eigentlich schon bereit für das Metaverse. An erster Stelle steht jetzt aber erst einmal die Community. Diese hat für David oberste Priorität. Er ist der Meinung, dass viele Projekte deswegen im Bärenmarkt gescheitert sind, weil sie einfach nur Geld machen wollten. Community war diesen Projekten nie wichtig.

Eines sei dabei vorweggenommen: Das Team hat sehr viele Specials für die Community geplant. Möglich ist alles: Airdrops, weitere NFTs, Web 3 Features, veränderliche Designs uvm. Explizit möchte David sich jedoch nicht auf ein Metaverse festlegen:

“Mit welchem Metaverse oder Play to Earn wir starten, wird die Community entscheiden. Sobald die DAO gegründet ist, obliegen solche Entscheidungen nicht mehr uns. Natürlich müssen wir am Anfang einige entscheidende Grundlagen schaffen, aber sobald die Community dabei ist, obliegen ihr die Entscheidungen.”

Diskussion um Unhosted Wallets lässt Gloomins-Founder kalt

Die anstehenden Regulierungen lassen David mehr oder weniger kalt. Er ist der Meinung, dass Regulierungen der Innovation an sich nicht viel anhaben können, solange sich nicht total ausschweifend sind.

“Eine Regulierung, welche einem vollständigen Verbot von NFTs oder Krypto gleich käme, würde sich natürlich auf alle Projekte auswirken. Ansonsten ist es den NFT-Usern egal, ob sie ihr Wallet verifizieren müssen oder nicht – sie glauben an die Technologie. Wenn sie ein NFT kaufen wollen, dann machen sie das auch mit Know Your Customer Verfahren.”

Fraglich für ihn ist, welche Daten die EU in Zukunft von den NFT-Besitzern erheben wird wollen. Es ergibt einfach keinen Sinn jedes NFT, welches ein User geairdropt bekommt, deklarieren zu müssen.

“Stell dir vor du hältst ein Adidas NFT und bekommst Adidas Schuhe geairdropt. Muss ich das dann als Einkommen versteuern? Ich hoffe nicht.”

Wir werden Gloomins Entwicklung weiter beobachten. Willst du erfahren, wie sich ein NFT Startup entwickelt, dann kannst du dich schon auf den nächsten Artikel zu Gloomins freuen. Dort berichten wir von den bisherigen Fortschritten. Bis dahin könnt ihr das Projekt hier oder auf Twitter @gloomins stalken.

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